Zyklotron

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz verfügt seit 2016 über einen Zyklotron-Beschleuniger zur Produktion des radioaktiven Nuklids Fluor-18. Ein nachfolgendes Reinraum-Labor schafft die notwendigen Bedingungen zur Synthese von Fluor-basierten Radiopharmaka.

Zyklotron PETtrace 700S mit geschlossenem Strahlungsschild (Foto: S.F. Sämmer)
Zyklotron PETtrace 700S mit geschlossenem Strahlungsschild (Foto: S.F. Sämmer)

 

Fluor-18 und die damit synthetisierten Radiopharmaka werden zur Bildgebung an Patienten und Patentinnen eingesetzt, die als Positronen-Emissions-Tomografie (PET) bekannt ist. Das PET-Verfahren nutzt diese Radiopharmaka, um Stoffwechselprozesse im Körper sichtbar zu machen sowie Tumorerkrankungen, Metastasen und Entzündungen (möglichst frühzeitig) zu erkennen.

Seit 2025 wurde der Betrieb des Zyklotrons technisch und organisatorisch an den Forschungsreaktor TRIGA angegliedert.

Zyklotron mit geöffnetem Strahlungsschild mit Blick auf die Targets (links), den Magneten und das Zyklotron (Mitte) sowie das Vakuumsystem (rechts) (Foto: S.F. Sämmer)
Zyklotron mit geöffnetem Strahlungsschild mit Blick auf die Targets (links), den Magneten und das Zyklotron (Mitte) sowie das Vakuumsystem (rechts) (Foto: S.F. Sämmer)

 

Für Fragen zum Zyklotron oder zur Herstellung von Radiopharmaka an unserer Einrichtung, wenden Sie sich bitte an radiopharmaka@uni-mainz.de.